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Ab welchem Alter?

Das perfekte Alter beginnt bei ca. 5 Jahren. Vieles hängt vom Anliegen, der Reife und am meisten von der Bereitschaft deines Kindes, mit mir als Team zu arbeiten, ab.

 

Ist dein Kind jünger, kann es trotzdem gelingen, wenn man gewisse Konzepte und Übungen vereinfacht. Es ist manchmal erstaunlich, wie gut selbst 3-Jährige sich vorstellen können, ein schlechtes Gefühl zu entfernen und es in den Müll zu werfen.

Selbstverständlich können auch Teenager und Erwachsene mindTV nutzen. 

Welche Voraussetzungen sind notwendig?

MindTV ist Teamarbeit. Dein Kind muss sein Problem als solches erkennen und lösen wollen. Macht es von sich aus mit, können erstaunliche Dinge passieren.

 

Beispiel aus einer Sitzung
Die 7-jährige Anja will seit Monaten nicht mehr alleine in ihrem eigenen Zimmer schlafen. Viel lieber kriecht sie zu den Eltern ins Bett. Sie fürchtet sich vor dem Einbrecher, sagt sie. Ihre Angst vor dem Einbrecher lässt sich mit mindTV problemlos finden. Anja beschreibt sie als schwarzen Schatten in beiden Beinen. Beim Entfernen zögert Anja. Wäre die Angst weg, hätte sie nämlich plötzlich keinen Grund mehr, zu den Eltern ins Bett zu klettern. Sie stellt nun um und macht nur noch halbherzig mit, weil ihr die Angst Vorteile bringt.

Ähnliche Situationen erlebt man auch beim Thema Schule. Wenn Kinder oder Jugendliche durch eine Lösung Vorteile verlieren könnten, fehlt ihnen natürlich die Motivation für Veränderung. In solchen Fällen ist es manchmal dennoch möglich, mit ihnen zu arbeiten, indem man den Fokus auf andere Aspekte, wie z. B. Motivation richtet und sie sich selbst in der Zukunft vorstellen lässt. 

Was darf ich erwarten?

MindTV ist keine Zauberei. Auch wenn damit jeden Tag vielen Kindern geholfen wird, lassen sich natürlich viele Anliegen, Situationen und Umstände nicht auf Knopfdruck lösen. Insofern können wir keinerlei Garantie abgeben, dass mindTV auch Deinem Kind helfen kann.

 

Dein Kind ist einzigartig – und das ist gut so! Manche Kinder werden schlechte Gefühle sofort los. Andere brauchen etwas mehr Zeit, um vielschichtige Gefühle, die mit ihrem Anliegen verknüpft sind, zu verarbeiten.

In der ersten Flugstunde macht man noch keine Loopings, sondern übt zunächst mal Start und Landung. Gib Deinem Kind also die Zeit, die es braucht.

Ein gutes Beispiel ist ADHS. Solche Anliegen sind vielschichtig und lassen sich nicht einfach wegzaubern. Mit mindTV ist es aber möglich, punktuelle Entspannung selbst in verfahrene Situationen zu bringen. Dazu geht man verknüpfte Themen wie z.B. Aggression, Konzentration oder Mobbing einzeln an.

Frage dich zudem, ob Deine Ziele auch die Deines Kindes sind. Es kommt vor, dass nur die Eltern ein Anliegen lösen möchten, das Kind selbst sich aber nicht gross davon gestört fühlt.